Bildungsangebot zur Marktmechanik. Keine Anlageberatung, keine Renditeversprechen.
Pascal Killinger Orderflow und Marktmechanik
Orderbuch mit eingezeichneten Reversion-Stufen, Positionsgröße und Risikoanzeige

Einzelvermittlung · 1 zu 1 live

Die ATR-Strategie

Reversion an Stop- und Iceberg-Volumenereignissen, gemessen im Rahmen der aktuellen Schwankungsbreite. Kein Indikatorsignal, sondern eine Ereigniskette mit festen Regeln für Einstieg, Ausschluss und Risiko.

4Setup-Familien 10Bausteine 1:1live am Bildschirm 499 €einmalig

Termin nach Absprache. Vorher eine Frage? Schreib mir kurz.

Die Idee dahinter

Große Orders hinterlassen eine Spur. Die Strategie arbeitet mit dieser Spur.

Wenn ein großer Teilnehmer auf einem Preisniveau abgearbeitet wird, bleibt dort ein Volumenereignis zurück. Zwei Arten sind dabei besonders interessant: ausgelöste Stop-Orders und versteckt nachgeladene Iceberg-Orders. Beide erzeugen an einer klar benennbaren Stelle eine ungewöhnliche Menge an Ausführungen.

Läuft der Preis danach eine bestimmte Strecke von diesem Ereignis weg, entsteht eine messbare Situation: Wie weit ist der Preis gelaufen, gemessen an der aktuellen Schwankungsbreite, und was tut er, wenn er zu dem Ereignis zurückkehrt. Die Average True Range liefert dabei nur das Lineal. Sie sagt nichts über die Richtung und ist für sich allein kein Signal.

Der ganze Rest der Arbeit besteht darin, sauber zu trennen: Welche dieser Situationen sind handelbar, welche nicht, und woran erkennt man den Unterschied, bevor man im Markt ist.

Die vier Setup-Familien

Vier Wege in dieselbe Situation

Sie unterscheiden sich darin, wann du einsteigst und was vorher passiert sein muss. Jede Familie hat eigene Voraussetzungen, eine eigene Stop-Logik und eigene Gründe, bei denen du sie liegen lässt.

Preisverlauf mit Einstieg während der laufenden Bewegung in den ATR-Abstand
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Aggressive Reversion

Der Einstieg erfolgt während der Bewegung, sobald der definierte Abstand zum Ereignis erreicht ist. Die direkteste und zugleich anspruchsvollste Variante, weil du dich gegen eine laufende Bewegung stellst und der Ausschluss vorher sitzen muss.

Im Termin: welche Stufe zu welchem Regime passt und wann diese Familie ausfällt.

Chart mit vorherigem Volumenereignis und davor liegendem Einstiegsbereich
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A+ Prior Event

Der Einstieg liegt vor oder in einem unmittelbar vorangegangenen gleichgerichteten Volumenereignis, während der zugehörige Stop außerhalb dieses Ereignisses bleibt. Dadurch liegt das Risiko hinter einer Zone, die bereits einmal Material aufgenommen hat.

Im Termin: wie du das Vor-Ereignis abgrenzt und wo der Stop dann wirklich hingehört.

Footprint-Darstellung einer Umkehrkerze mit auffälliger Volumenverteilung
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A+ Footprint

Der Einstieg liegt in einer qualifizierenden Umkehrkerze mit schwerem Volumen, in der Gegenpositionen gefangen sein können. Hier entscheidet nicht der Preis allein, sondern die Verteilung der Ausführungen innerhalb der Kerze.

Im Termin: woran eine Kerze qualifiziert und woran sie nur danach aussieht.

Chart mit Reaktion an einem übergeordneten Level und anschließendem Rücklauf
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BIB, Back in Black

Zuerst reagiert der Markt an einem vorher festgelegten übergeordneten Level. Erst danach wird der Rücklauf in Richtung des Volumenereignisses gehandelt. Die geduldigste Variante, weil zwei Bedingungen nacheinander eintreten müssen.

Im Termin: welche Level zählen und wie lange die Reaktion gültig bleibt.

Was sonst noch dazugehört

Der Einstieg ist der kleinste Teil

Die Setups sind schnell erklärt. Der Unterschied entsteht davor und danach: bei der Frage, wann du nicht handelst, und bei der Frage, was du nach dem Einstieg noch anfassen darfst.

Voraussetzungen und Aufbau

Was die Darstellung leisten muss, wie die Schwankungsbreite berechnet wird, welche Instrumente sich eignen und wie die Positionsgröße aus Kapital und Risiko entsteht.

Disqualifier

Die Liste der Gründe, bei denen ein optisch gutes Setup nicht gehandelt wird. Schweres relatives Volumen, eine schwere Footprint-Kerze gegen dich, Kreuzungen im gleitenden Durchschnitt und weitere Ausschlüsse.

Confluence

Vier Blöcke, mit denen sich eine Situation bewerten lässt: die Qualität der Bewegung zum Ziel hin, was an der Linie selbst passiert, die Struktur am Ereignis-Level und der übergeordnete Tageskontext.

Risiko und Management

Feste Stop-Regel vor dem Einstieg, Umgang mit mehreren Stufen, und der Grundsatz, dass nach dem Einstieg nicht spontan nachgeregelt wird.

Checkliste

Ein Durchgang vor jedem Trade, der in wenigen Punkten klärt, ob die Situation den Regeln entspricht oder ob sie ausfällt.

Journal

Welche Felder du festhältst, damit nach hundert Trades eine Auswertung möglich ist statt einer Erinnerung. Instrument, Session, Regime, Einstieg, Stop, Ziel, Ergebnis, Screenshot.

Gegenüberstellung von Situationen, die nach den Regeln ausgeschlossen werden
Ein Teil der Arbeit besteht darin, Situationen zu erkennen, die man liegen lässt.

Wie der Termin abläuft

Wir gehen es gemeinsam durch, an echten Aufzeichnungen

Kein Video, kein Skript zum Nachlesen, sondern ein Termin am Bildschirm. Ich zeige die Strategie an aufgezeichneten Sessions, wir gehen die Familien der Reihe nach durch, und du fragst an den Stellen nach, an denen es bei dir hakt.

  1. Vorher Du schreibst mir kurz, womit und wie lange du handelst und welche Darstellung du nutzt. Danach richtet sich, wo wir einsteigen.
  2. Im Termin Aufbau und Voraussetzungen, dann die vier Familien an echten Beispielen, dann die Ausschlüsse, das Risiko und der Journal-Standard.
  3. Danach Du hast die Regeln schriftlich und weißt, welche Stichprobe du sammeln musst, bevor du der Sache traust. Rückfragen gehen weiter über WhatsApp.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Bausteine sind untersucht, nicht ausgedacht

Iceberg-Orders, Stop-Order-Cluster und der Zusammenhang zwischen Orderfluss und Preisbewegung sind Gegenstand veröffentlichter Forschung. Die Arbeiten belegen die Mechanik, auf der die Strategie aufsetzt. Sie belegen nicht die Strategie selbst.

Die Average True Range selbst geht auf J. Welles Wilder Jr. zurück, beschrieben 1978 in New Concepts in Technical Trading Systems. Sie misst Schwankungsbreite und trifft keine Richtungsaussage.

Was du nicht bekommst

Damit es keine Missverständnisse gibt

Keine Trefferquote. Prozentwerte, ATR-Stufen und Volumenschwellen aus Originalunterlagen sind keine allgemeingültigen Konstanten. Sie hängen vom Instrument, vom Datenfeed, von der Session und vom Volatilitätsregime ab und müssen für deinen Fall geprüft werden.

Kein fertiges Geldsystem. Bevor die Strategie live Geld sieht, gehören eine Stichprobe im Simulator, realistische Kosten für Slippage und Gebühren und ein Blick darauf dazu, in welchem Regime sie bricht. Diesen Teil nehme ich dir nicht ab, aber ich zeige dir, wie er aussieht.

Keine Anlageberatung. Das hier ist eine Lernaufbereitung zur Marktmechanik, kein Signalservice und kein Gewinnversprechen. Der Handel mit Terminkontrakten kann zum Totalverlust und darüber hinaus führen.

Ein Termin, deine Fragen, echte Aufzeichnungen.

Die Strategie, wie ich sie selbst handle, direkt am Bildschirm weitergegeben.

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  • Ein Termin am Bildschirm, Länge richtet sich nach deinen Fragen
  • Alle vier Setup-Familien an echten Aufzeichnungen
  • Disqualifier, Risiko-Regel, Checkliste und Journal-Standard
  • Die Regeln schriftlich, danach Rückfragen über WhatsApp
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